LETTERING   


Lettering ist der Überbegriff für die Kunst der Schriftgestaltung mittels „gezeichneter“ Buchstaben.
Die Gesamtkomposition steht dabei im Vordergrund und kann aus verschiedenen Stilen, Schriftarten und Schriftgrößen zusammengesetzt werden. Hierzu kann jegliches Schreibwerkzeug dienen.

 

 

Beim Handlettering bildet die kunstvolle Ausarbeitung von einzelnen gezeichneten

Buchstaben das zentrale Element. Gearbeitet wird mit Bleistift,

Finelinern und Filzstiften.
In einem ersten Durchgang werden die Grundformen vorgezeichnet und dann nachträglich ins Reine geschrieben, verbreitert, verziert, schattiert oder koloriert. Für ein überzeugendes Gesamtbild werden häufig Ornamente, Schnörkel oder Banner eingearbeitet. In dieser Form werden besonders kurze Sätze zu einem vielfältigen „Schriftbild“ aus unterschiedlichen Schriftarten und -größen geformt.

 

 

 

Die falsche Kalligraphie meint die Imitation der Schreibfeder durch

nachträgliches Verstärken der Abwärtsstriche von vorgeschriebenen Buchstaben.
 

 

 

 

 

 

 

 

Die klassische Kunst des schönen Schreibens.
Sie wird in der Regel mit Feder und Tinte bzw. Tusche ausgeführt und in einem Schwung geschrieben. Ihre typische Charakteristik ist der stetige Wechsel aus feinen und breiten Strichen, je nach Laufrichtung. Das Augenmerk liegt dabei auf Gleichmäßigkeit und anspruchsvoller Ästhetik sowie handwerklicher Qualität.

 

 

 

 


Die Moderne Kalligraphie verwandelt die klassische Kalligraphie in eine eher spielerische Form, die Unregelmäßigkeiten erlaubt und auch von der Grundlinie ausbricht.

 

 

 

 

 


Das Brushlettering ist eine Art Moderne Kalligraphie, die mit Pinseln oder Pinselstiften geschrieben wird. 
Hier herrscht das gleiche Grundprinzip aus feinen Aufstrichen und breiten Abstrichen, woraus eine kalligraphieähnliche Schrift entsteht. 
Größere Freiheiten bestehen bezüglich der Formgebung und Gleichförmigkeit der Buchstaben. Man lässt diese auch gerne tanzen oder ausbrechen. Es wird häufig mit großer Farbvielfalt und Farbeffekten gearbeitet. 
Durch eine nachträgliche Überarbeitung beispielsweise mittels Blendung (= das ineinander fließen lassen mehrerer Farben) oder durch Schattenlinien, Rahmungen und Musterungen werden solche Arbeiten wiederum zu Letterings.